Die Idee

Es war ein Wahnsinnskonzert, dem ein unbändiger Jubel des Publikums folgte, als im vergangenen Sommer LaBrassBanda und Querbeat mit ihren entfesselnden Rhythmen die Menge auf dem Rasen rockte. Man konnte sich der Magie der Trompeten und Blechbläser kaum entziehen. Sie hatte einen erobert – die Brassmusik.
Dies war der Moment, als in einigen KUNST!RASEN-Köpfen die Idee Gestalt annahm, sich mehr den musikalischen Themen Brass und regionale Musik zu widmen. Die Idee konkretisierte sich und mit jeder neuen Facette kristallisierten sich Stil, Richtung und der einzig möglich Name heraus: SOUND OF HEIMAT.

Angelehnt an den Film von Arne Birkenstock und Jan Tengeler, knüpft das Festival ein neues Band und läßt Regionen und Kulturen ihre musikalische Geschichte erzählen. Heimat ist in diesem Sinne ein Selbstverständnis, das man in sich trägt und das zum Teilhaben einlädt. Dabei steht nicht die persönliche Heimat des Einzelnen im Vordergrund, sondern die Vielfalt und der Respekt des Andersseins und die Freunde daran, das Neue kennenzulernen.

Jedes Jahr, jedes Festival will künftig einen neuen musikalischen Schwerpunkt präsentieren, in dem Versuch Heimat und Heimatverständnis mit weiteren Vorstellungen zu kombinieren und dadurch Verständnis auf musikalischer Ebene aufzubauen und Brücken zu schlagen. 

Das Auftaktfestival Sound of Heimat 1.0 präsentiert vor allem den Klang und Ausdruck deutscher Regionen. Die tönenden Trompeten der Weltklasse-Musiker von LaBrassBanda zeigen die energetische Seite des Chiemgaus, Cat Ballou, Kasalla und Druckluft feiern die rheinische Frohnatur. Kellerkommando liefern eine Melange aus Urban, Elektro, Ska und Fränkischen Beats mit Texten und Melodien aus Opas Schatzkiste während Kreuzwort aus Rosenheim die Bayrische Seele mit Reggae, Rap und Dancehall verquicken.

Ein herrliches Gebräu. Folklore jenseits von Folklore. Heimatsounds, die grooven.